Boarding

Wie viele Begriffe in der Luftfahrt, stammt auch das Wort „Boarding“ aus dem Englischen und heißt übersetzt soviel wie: „an Bord gehen“. Ganz genau beginnt das Boarding mit dem Aufruf an die Passagiere, sich zu ihrem Abfluggate zu begeben und endet mit dem Schließen der Flugzeugtüren. Unabhängig von der Fluggesellschaft oder dem Flughafen, läuft das Boarding meist immer gleich ab. Bevor die Passagiere den Warteraum an ihrem Abfluggate betreten dürfen, müssen sie sich zunächst einer Personen- und Handgepäckkontrolle unterziehen. Währenddessen sorgt der Ramp Agent auf dem Vorfeld dafür, dass das Flugzeug für den Ansturm der Passagiere gerüstet ist. Ist alles bereit, dann bekommt das Personal der Fluggesellschaft am Gate über Funk das Signal „Ready for Boarding“. Über Lautsprecher wird den wartenden Passagieren mitgeteilt, dass die Maschine nun zum Einsteigen bereit ist. Die so genannte „Last Boarding Time“ beginnt. Je nach Größe des Flugzeugs werden zunächst die Besitzer von Sitzplätzen im hinteren Kabinenteil des Flugzeugs in den Flieger gelotst. Auch Familien mit Kindern oder behinderte Passagiere erhalten in der Regel Vorrang. Auf diese Weise ist es möglich, das Einsteigen effizient und schnell abzuwickeln. Bei kleinen Maschinen ist die Reihenfolge des Einstiegs meist egal, ebenso bei Billigairlines, bei denen es für gewöhnlich keine Sitzplatznummerierungen gibt. Bevor die Flugzeugtür verriegelt und der Einstieg damit abgeschlossen ist, kontrollieren die Airline-Mitarbeiter am Gate anhand von Passagierlisten und Bordkarten noch einmal, dass alle Passagiere auch wirklich im Flieger sitzen. Mit der Bitte des Flugkapitäns an seine Crew, die Türen zu verriegeln, ist das Flugzeug dann abflugbereit.