Check-Out

Meist wird der Check-out von den Fluggästen nicht als ein komplexer Vorgang wahrgenommen. Denn die Passiere richten ihre Aufmerksamkeit auf die Landung selbst und auf die Ankunft am Reiseziel. Wenn das Flugzeug erfolgreich gelandet ist, atmen die meisten erstmal auf. Gerade, wenn man kein Vielflieger ist und das Flugzeug als Fortbewegungsmittel vor allem für Urlaubsreisen nutzt. Während die Stewardessen alle freundlich verabschieden und einen angenehmen Aufenthalt am Reiseziel wünschen, möchte man schnellstmöglich den Flieger verlassen und sich auf den Weg zum Urlaubsort, zur Shoppingmeile oder zum Hotel begeben. Vielleicht möchte man auch einfach nur den Heimweg antreten – auf jeden Fall endlich ankommen. Für alle diese Fälle gilt: Es ist wichtig, auszuchecken. Dieser Vorgang, also der Check-out, ist der Ablauf vom Aussteigen aus dem Flugzeug bis hin zum Verlassen des Flughafengebäudes. Die Dauer des Check-out-Vorgangs wird unter anderem entscheidend davon bestimmt, wie schnell man am Ausstieg ist, wann das aufgegebene Gepäck am Abholband ankommt und ob womöglich eine Zollkontrolle vorgenommen wird. Durchschnittlich rechnet man mit ungefähr 30 Minuten bei einem reibungslosen Check-out. Ein Sitzplatz in der Nähe des Ausstiegs und, wie vorgeschrieben, nur eine Tasche im Handgepäck helfen für einen zügigen Ablauf, das Flugzeug zu verlassen. Hat man dann sein aufgegebenes Gepäck wieder in Empfang genommen und keine zu verzollende Ware in das Land eingeführt, kann man den Flughafen verlassen. Zu teilweise erheblichen Verzögerungen kommt es, wenn die Zollbeamten zur Kontrolle bitten und Einfuhrbestimmungen nicht beachtet worden sind.

Zügiger Check-out oft kein Problem

Reist man außerhalb der Länder des Schengener Abkommens, ist es in jedem Fall erforderlich, sich, noch bevor man das Gepäck in Empfang nimmt, mit den Reisepapieren auszuweisen. Dann können sich auch längere Schlangen am Check-out-Schalter bilden, denn alle in der Maschine befindlichen Personen, verlassen das Flugzeug zur gleichen Zeit. Auch Kleinstkinder müssen dann gültige Papiere vorweisen. Um einen zügigen Check-out-Ablauf zu gewährleisten, empfiehlt es sich, schon vor Reiseantritt Informationen über die erlaubten Einfuhrmengen und Warenkategorien zu sammeln und diese einzuhalten. Denn finden die Zollbeamten Waren, die man nicht deklariert hat oder die gar verboten sind einzuführen, kostet das eine Menge Zeit. Dann muss das gesamte Gepäck einer Kontrolle unterzogen und natürlich nach der Begutachtung wieder eingepackt werden. Keine Sorge muss man sich dagegen machen, wenn man im Duty-free eingekaufte Waren in der ausgewiesenen Menge bei sich führt. Die Zollbeamten erkennen schnell, dass es sich um solche Waren handelt und prüfen, wenn überhaupt, nur die Menge anhand der vorhandenen Belege.