Flugpreise

Die Flugpreise hängen von vielen Faktoren ab. Die Airlines stehen, besonders in den Zeiten einer Krise, in einem erbitterten Preiskampf untereinander und sind ständig gezwungen, sich gegenseitig mit besseren Angeboten zu über-, oder besser gesagt, zu unterbieten. Preiskämpfe, die die bekannten Billig-Airlines untereinander austragen und die in diesem Zusammenhang zum Teil Flüge für einen Cent anbieten, sind heutzutage normal. Um die Flugpreise zu senken, haben viele Luftfahrtunternehmen in den vergangenen Jahren den Service an Bord der Maschinen eingeschränkt. So gibt es während der meisten Kurz- und Mittelstreckenflüge kein Essen mehr an Bord und auch die Getränke nur gegen Gebühr. Die meisten Fluggäste scheinen sich aber nicht an diesen Veränderungen zu stören. Und wenn durch solche Maßnahmen die Flugpreise sinken, dann ist das offenbar voll und ganz im Sinne der Verbraucher, weil sie sich dadurch private Flugreisen besser leisten können. Solange die Preise für einen Flug nicht zu Lasten der Sicherheit gesenkt werden, ist dieser Trend eine betriebswirtschaftlich nachvollziehbare Entwicklung. Um dies zu verhindern, werden in der Europäischen Union die Fluggesellschaften ständig hinsichtlich ihrer Sicherheitsstandards überprüft und schlimmstenfalls vom Verkehr im europäischen Luftraum ausgeschlossen. Die Flugpreise hängen des Weiteren von den Kosten ab, die mit dem Einkauf der Flugzeuge, mit dem Wartungs- und Flugpersonal, mit den Ersatzteilkosten und mit den Kerosinpreisen entstehen. Auch die Flughafengebühren sind nicht zu vernachlässigen, selbst wenn diese meistens auf die Passagiere umgelegt werden. Als Flugpassagier ist man leicht von der Summe der Einzelposten überwältigt, die letztlich zur Berechnung der Flugpreise herangezogen werden.