Als einen Flugzeug-Absturz bezeichnet man im Allgemeinen einen Flugunfall, bei dem das Flugzeug seine Flugfähigkeit verliert und für den Piloten nicht mehr steuerbar ist. Der Unterschied zu einer Bruchlandung ist damit, dass es bei einem solchen zu Beschädigungen während einer kontrollierten Landung beziehungsweise während einer Notlandung kommt. Die Folgen einer Bruchlandung können aber genauso gravierend sein wie die von einem Flugzeug-Absturz. Gemessen an dem weltweit sehr stark steigenden Flugverkehr mit einer Transportleistung von ungefähr zwei Milliarden Passagieren pro Jahr, kommt ein Flugzeug-Absturz eher selten vor. Kommt es doch einmal zu solch einem Unglück, dann liegt die Ursache dafür häufig nicht nur in einem Ereignis. Häufig führt eine ganze Kombination von Ursachen zu einem Absturz. Diese Ursachen lassen sich in verschiedene Gruppe einteilen. Die wohl häufigste Ursache ist menschliches Versagen. Aber nicht nur die Flugzeugbesatzung zählt in diese Kategorie. Auch das Bodenpersonal, welches die Flugzeugabfertigung und damit die Wartung übernimmt, die Fluglotsen und das Management der Fluggesellschaften können bei einem Flugzeug-Absturz ein Grund sein. Weitere Ursachen können technische Zwischenfälle, Wettereinflüsse oder Zusammenstöße in der Luft sein. Für Letzteres ist der Vogelschlag ein häufiges Beispiel. Nach einem solchen Flugzeug-Absturz werden die Ursachen von verschiedenen Seiten erörtert. Die soll dazu dienen, das Fliegen in seiner Entwicklung immer sicherer zu machen. Häufig wird hierfür als erstes nach der Black Box (auch Flugschreiber genannt) gesucht. Dieses Gerät zeichnet während eines Fluges Flug- und Flugzeugparameter auf und kann somit bei der Suche nach Ursachen für einen Absturz behilflich sein. Außerdem werden der Hersteller der Maschine und der Betreiber mit in die Ursachenforschung einbezogen.