Flugzeugsitze

In jedem Flugzeug findet man sie: die Flugzeugsitze. Aber nicht jeder ist mit ihnen glücklich. Lange Zeit hatten diese Flugsessel, wie man sie auch nennt, den Ruf, sie seien sehr unbequem und bieten nicht für jedermann ausreichend Platz. Doch im Laufe der Zeit haben die Fluggesellschaften auf diese Kritik ihrer Fluggäste reagiert und Verbesserungen vorgenommen. Der Abstand zwischen den Sitzen wurde vergrößert, die Bein- und Armfreiheit verändert. Auf Langstreckenflügen lassen sich die Flugzeugsitze sogar nach hinten zu Liegen umklappen, so dass den Fluggästen ein Höchstmaß an Komfort geboten werden kann. Auch gehören Flugzeugsitze speziell für Kinder, ältere oder körperlich beeinträchtigte Menschen nicht mehr zur Seltenheit in modernen Flugzeugen. Allerdings gibt es hier von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft Unterschiede. So verzichten Billigflieger bewusst auf diesen Komfortbonus, um möglichst viele Passagiere pro Flug transportieren zu können. Auch hinsichtlich der Buchungsklassen der Airlines gibt es Abweichungen. So kommt es vor, dass Passagiere sich in der Economy Class jeweils eine Armlehne teilen müssen, während in der Business beziehungsweise der First Class den Gästen ausreichend Freiheit geboten wird. Damit die Passagiere ihre gebuchten Flugzeugsitze auch finden, sind diese in der Regel alphanumerisch gekennzeichnet. Häufig sieht man dabei, dass die Reihe 13 von den Airlines ausgelassen wird, da die Zahl 13 als Unglückszahl gilt. Vereinzelt bieten Billigfluglinien ihren Gästen dagegen sogar freie Platzwahl an. Damit die Flugzeugsitze auch nach längerer Zeit noch ausreichend Komfort bieten, werden sie regelmäßig gewartet und das Material behandelt. Denn wer möchte schon auf einem unsauberen Sitz Platz nehmen? Das Wohlbefinden der Passagiere steht schließlich neben der Sicherheit an oberster Stelle.