Gepäckwagen

Heute zweifelt niemand mehr daran, dass ein Gepäckwagen ein sehr nützlicher Helfer sein kann. Insbesondere Menschen, die oft mit der Bahn oder dem Flugzeug reisen, greifen öfter auf die Kofferkulis zurück, die vor Ort bereitgestellt sind. Mit denen lassen sich die Koffer und Taschen nämlich viel leichter transportieren. Auf die meisten Gepäckwagen kann man sogar das komplette Gepäck der Familie packen. Dann sind sie zwar etwas schwerer zu schieben, aber man hat immerhin alle seinen Sachen beisammen. Selbstverständlich kann man die kleinen Schubwagen nicht einfach so mitnehmen, sondern muss einen Pfand für sie zahlen. In der Regel reicht es aber, eine Ein- oder Zwei-Euro-Münze in das Pfandschloss zu stecken. Das Geld bekommt man jedenfalls wieder, wenn man den Gepäckwagen am Stand zurückgibt. Das schützt die Kulis aber nicht davor, gestohlen zu werden. Vielen Betreibern von Flughäfen und Bahnhöfen kommen auf diese Weise im Jahr unzählige Kofferkulis abhanden, weil die Leute sie einfach entwenden. Doch sie wehren sich. Am Hauptbahnhof in Frankfurt, beispielsweise, gibt es mittlerweile ein elektronisches Sicherheitssystem zur Diebstahlbekämpfung. Wenn ein Gast mit einem Gepäckwagen versucht, das Gelände des Bahnhofs zu verlassen, wird sofort ein Alarm ausgelöst, und die Rollen des Wagens werden blockiert. Erst wenn das Personal den Wagen per Fernbedienung wieder aktiviert hat, kann die Reise weitergehen – aber ohne den Kofferkuli, der am Bahnhof bleibt. Das ist aber nicht der einzige Punkt, an denen die Beförderungsmittel technisch aufgerüstet wurden. Es gibt mittlerweile sogar schon Gepäckwagen, die rolltreppengerecht gebaut sind oder automatische Bremssysteme haben. Solange niemand da ist, der den Wagen steuern kann, werden die Rollen blockiert.