Langstreckenflug

Die ersten Luftfahrtpioniere mit ihren abenteuerlichen Fluggeräten hätten sich wohl nicht träumen lassen, dass man heute mit Flugzeugen regelmäßig und problemlos, zum Beispiel, den Atlantik überqueren und dabei noch ein paar hundert Passagiere mitnehmen kann. Und doch hat sich die Luftfahrt mittlerweile so entwickelt, dass auch ein Langstreckenflug heute technisch keine große Herausforderung mehr darstellt. Damit ein Flug als Langstreckenflug bezeichnet wird, ist es entscheidend, wie viele Flugkilometer die Strecke beinhaltet. So muss ein Langstreckenflug mindestens eine Strecke von 3.500 Kilometern zurücklegen – im Unterschied zu Kurz- und Mittelstreckenflügen übrigens, die maximal 1.500 Kilometer (Kurzstrecke) beziehungsweise zwischen 1.500 und 3.500 Flugkilometern (Mittelstrecke) lang sein müssen. Neben den Flugkilometern unterscheidet sich ein Langstreckenflug aber auch beim eingesetzten Flugzeugtyp von Kurz- und Mittelstreckenflügen, auch wenn das für die Definition keine Rolle spielt. Plant man einen Langstreckenflug, so sollte man sich vorher entsprechend vorbereiten. Denn da Langstreckenflüge oft viele Stunden dauern, beispielsweise bei einem Transatlantikflug, sind sie oft auch sehr anstrengend. Bewegung ist so gut wie nicht möglich, vom Gang auf die Toilette mal abgesehen. Aus diesem Grund sollte man sich am besten schon vor Reiseantritt ein paar Dehn- oder Streckübungen überlegen, die man auch problemlos im Sitzen absolvieren kann. Um die Passagiere auf einem solch langen Flug optimal zu betreuen, bieten viele Fluggesellschaften mittlerweile ein recht abwechslungsreiches Programm, das sich deutlich von dem bei Kurz- oder Mittelstreckenflügen unterscheidet. Eine große Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften in verschiedenen Sprachen gehört dabei ebenso dazu wie ein breit gefächertes Musik- und Filmprogramm.