Flug nach Medan

Ein Flug nach Medan – Sumatra von seiner schönsten Seite


Medan ist die Hauptstadt der Provinz Sumatra Utara im Norden der indonesischen Insel Sumatra. Die Insel ist bekannt für ihre ideale Lage, die weiten Strände und den tropischen Regenwald, dessen Erkundung sich mit einem Flug nach Medan verbinden lässt. Die Metropole hat etwa zwei Millionen Einwohner und liegt an der Straße von Malakka, einer Meerenge zwischen Sumatra und Malaysia. Die Innenstadt ragt etwa 20 Kilometer in das Landesinnere hinein und hat an der Küste einen eigenen Hafen. Flüge nach Sumatra bringen Besucher in ein farbenfrohes Naturparadies mit einer weitläufigen Geschichte. Nachdem Medan 1590 gegründet wurde, besetzten die Niederländer die Stadt ab 1658. Zeugnisse dieser Kolonialzeit prägen das heutige Stadtbild. Nach der Unabhängigkeit Indonesiens von den Niederlanden im Jahr 1949, entwickelte sich Medan zu einem wichtigen Wirtschafts- und Handelszentrum. Heute ist die Stadt Ausgangspunkt für Exkursionen über die Insel, in die Regenwälder und zu den Vulkanen von Sumatra. Flüge nach Medan erreichen den internationalen Flughafen „Kuala Namu“ im Osten der Stadt, der 2013 eröffnet wurde. Aus Deutschland startet kein direkter Flug nach Medan, sodass ein Zwischenstopp in Singapur oder Jakarta notwendig ist. Das Klima vor Ort ist tropisch warm und feucht. In den Sommermonaten ist die Luft etwas trockener und die Temperaturen steigen weit über 30 Grad. Die beste Zeit für Flüge nach Medan ist daher der Frühling.

Flüge nach Medan – Die Stadt und ihre Attraktionen


Erste Eindrücke sammeln Urlauber nach dem Flug, wenn sie vom Flughafen mit einem Taxi in ihr Stadthotel fahren. Da sich die Stadt auf den nördlichen Hügeln von Sumatra erhebt, offenbart sich Besuchern, die Flüge in diese Stadt gebucht haben, die beeindruckende Skyline schon vom Taxi aus. Bei einem Rundgang durch Medan finden Reisenden viele Bauwerke, die dem niederländischen Stil treu geblieben sind, darunter das alte Rathaus, das Postamt und der Wasserturm. Im Kontrast dazu steht der zentral gelegene Palast „Istana Maimun“, der frühere Herrschaftssitz des Sultanats, der sich aus italienischer, malaysischer und spanischer Baukunst zusammensetzt. Da die Einheimischen größtenteils islamischen Glaubens sind, gibt es auch eine Moschee, nicht weit vom Palast entfernt. Auch hier finden Architekturkenner eine weitere Art der Baukunst, die sich am marokkanischen Stil orientiert. Reisende, die Medan nach ihrem Flug nicht zu Fuß erkunden möchten, werden Freude an den Autorikschas, die sogenannten „Becaks“, haben. An beinahe jedem Straßenrand warten die Fahrer mit ihren praktischen Gefährten auf Gäste, die sich von ihnen die Stadt zeigen lassen möchten.

Medan im tropischen Sumatra – Zuhause der Orang-Utans


Die erste Station für Urlauber, die nach einer ausgiebigen Besichtigung von Medan weiter in Richtung Regenwald ziehen, ist zumeist das „Orang-Utan-Rehabilitation-Center“ am Rande des Nationalparks von „Gunung-Leuser“. Hier werden Menschenaffen, die nicht allein überleben können, aufgezogen. Im Nationalpark gibt es zahlreiche Wanderwege und Strecken, die, vorbei an farbenfrohen Pflanzen und seltenen Tieren, sicher durch den dichten tropischen Busch führen. Er ist einer der wenigen Parks weltweit, in dem man Menschenaffen in ihrer freien Wildbahn erleben kann. So beobachten die Besucher den roten Riesen, wie er sich von Baum zu Baum hangelt oder mit seinen Artgenossen rangelt. Darüber hinaus zeigen ausgebildete Guides die schönsten Ecken des Regenwaldes von Sumatra und klären Urlauber über die verschiedenen Ökosysteme auf. Damit dieser Park, der Lebensraum für so viele Tiere ist, dauerhaft erhalten bleibt, wurde der Regenwald auf Sumatra im Jahr 2004 zum Weltkulturerbe erklärt.

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