Sicherheitskontrolle

Eine Sicherheitskontrolle ist das Eingreifen in das Persönlichkeitsrecht durch dazu befugte Personen. Im Flughafenbereich geschieht dies, um das Einschmuggeln sicherheitsrelevanter Gegenstände zu unterbinden. Das Personal benutzt zu diesem Zweck spezielle Geräte und Verfahren des Abtastens. Die Sicherheitskontrolle im Flughafen dient der Sicherheit aller Passagiere, dem dort arbeitenden Personal und dem Gebäude an sich. Es werden zum einen Personen kontrolliert, zum anderen Gegenstände geprüft. Ziel ist die Verhinderung von Straftaten wie Flugzeugentführung, Bombenattentaten oder Selbstmordattentaten. Die Sicherheitskontrolle wird durch Kameras zur Beobachtung unterstützt. Auch die Fluggast-Kontrolle dient dem gleichen Ziel. Durch mehrfache Attentate in den letzten Jahren ist eine enorme Verschärfung der Überwachungen zu beobachten. Neben der Durchsuchung des Handgepäcks und Einschränkungen in der Mitnahme von als gefährlich interpretierten Gegenständen ist auch die Inspektion des Gepäcks Bestandteil. Die Flüssigkeiten-Mitnahmebeschränkung ist ein relativ neuer Bestandteil der Sicherheitskontrolle. Dieses Gesetz, welches besagt, dass sich im Handgepäck nur noch bis zu einhundert Milliliter Flüssigkeit befinden darf, resultiert aus einem Anschlag mit Flüssigsprengstoff am Flughafen Heathrow im Jahre 2006. Ein Ganzkörperscanner ist bereits an einigen Flughäfen im Einsatz. Bei einer Einreise in die USA gelten generell härtere Sicherheitsbestimmungen. So wird von jedem Passagier eine Reihe von Fingerabdrücken auf elektronischem Weg genommen und auch ein Passfoto gemacht. Die Sicherheitskontrolle des Hauptgepäckes erfolgt in der Regel nicht unter Anwesenheit der Fluggäste. Bei der Einreise in manche Länder ist zu beachten, dass das Gepäck nicht in einem verschlossenen Koffer transportiert werden darf, da es dem Sicherheitspersonal gestattet ist, die Koffer zu öffnen.