Visum

Das Wort 'Visum' entstammt dem Lateinischen und bedeutet in seiner Übersetzung: das Gesehene. Diese Übersetzung kann man auf die Funktion der Einreise-Erlaubnis anwenden, denn sie dient als ein Sichtvermerk für das Überschreiten einer Landesgrenze oder den Aufenthalt in einem Land. Das Wort bezeichnet in erster Linie den amtlichen Vermerk in einem Dokument über die Einreise, den Aufenthalt oder die Ausreise beim Überschreiten einer bestimmten Landesgrenze. Bevor man in ein Land reist, sollte man sich über die Ein- und Ausreisebedingungen sowie die dafür notwendigen Dokumente informieren. So ist es in manchen Ländern Vorschrift, sich bei der zuständigen Botschaft des Landes vor der Einreise ein Visum zu besorgen. Auch für Reisen innerhalb des Landes kann es möglich sein, dass ein Visum notwendig ist. Welche Behörde dabei im jeweiligen Land das Visum erteilt, wird vom Rechtssystem des Landes bestimmt und kann von Land zu Land variieren. Wer sich länger als nur über die Urlaubszeit in einem bestimmten Land aufhalten möchte, kann auch dazu gezwungen sein, seine Aufenthaltserlaubnis in regelmäßigen Abständen aufzufrischen und das Visum immer wieder neu beantragen zu müssen. Der Sinn einer Einreise-Erlaubnis ist der Schutz vor der illegalen Einreise oder dem illegalen Aufenthalt von Personen in einem Land, die die rechtlichen Voraussetzungen für die Einreise oder den Landesaufenthalt nicht erfüllen. Wer ein derartiges Dokument erhalten möchte, muss meist seine finanziellen Mittel, den Grund der Reise, den Ort des Aufenthalts und eine gültige Krankenversicherung nachweisen. Außerdem muss man meist die Bereitschaft nachweisen, dass man aus dem Zielland auch wieder ausreisen möchte.

Ein paar Länder, die visumspflichtig für Deutsche sind: Ägypten, China, Dominikanische Republik, Gambia, Indien, Indonesien, Israel, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Kuba, Macau, Malediven, Mauritius, Philippinen, Russland, Sri Lanka, Venezuela, Vietnam