Zeitverschiebung

Wenn man Orte bereist, die in unterschiedlichen Zeitzonen liegen, muss man sich auf seiner Reise bei Ankunft im Urlaubsort auf eine Zeitverschiebung einstellen. Entweder muss man die Uhr um einige Stunden vorstellen oder man muss sie nachstellen – je nach Himmelsrichtung, in die man geflogen ist. Bei der Zeitverschiebung handelt es sich um volle Stunden. Damit man nicht vom Zeitunterschied überrascht wird, der je nach Länge der Reise erheblich sein kann, sollte man sich vor Antritt der Reise über die Zeitdifferenz informieren und gegebenenfalls darauf einstellen. So kann man bei einer größeren Reise den so genannten Jet Lag vermeiden. Dieser kann bei größeren Zeitdifferenzen auftreten, insbesondere wenn der Tag- und Nachtrhythmus durcheinander gerät und sich in leichten körperlichen Beschwerden, wie zum Beispiel kurzzeitigen Schlafstörungen, äußern. Beschwerden treten vor allem dann auf, wenn man von Osten nach Westen reist. Dies wurde in wissenschaftlichen Studien herausgefunden. Hilfreich ist es, sich durch genügend Schlaf, ausreichend Flüssigkeit und frische Luft an den neuen Zeitrhythmus zu gewöhnen und ein bis zwei Tage für die Umgewöhnung einzuplanen, bevor man sich Zeit für Urlaubsaktivitäten nimmt. Reist man innerhalb Europas, kann die Zeitverschiebung allerdings maximal ein bis zwei Stunden betragen. Solche Zeitspannen machen sich kaum bemerkbar, lediglich an der Notwendigkeit, die Uhr umzustellen. Dies ist anders, wenn man einen anderen Kontinent bereist. Die Zeitverschiebung zwischen Finnland und Japan beträgt zum Beispiel ganze sieben Stunden. Reist man von Deutschland aus in die USA, dann muss man mit einer Zeitverschiebung zwischen sieben und neun Stunden rechnen. Innerhalb der USA gibt es zudem unterschiedliche Zeitzonen.