Zollkontrolle

Als Zoll werden die nationalen Behörden bezeichnet, die den Warenverkehr an den Staatsgrenzen der Länder überwachen und die Einhaltung der Zollbestimmungen des jeweiligen Landes kontrollieren sowie sichern. Um eine Einhaltung der Bestimmungen zu gewährleisten, muss an den Landesgrenzen jeweils eine Zollkontrolle durchgeführt werden, bei der überprüft wird, welche Güter der Reisende mit sich führt und ob sie entsprechend der Steuerbestimmungen des Landes ordnungsgemäß verzollt wurden. Um an der Grenze bei einer Zollkontrolle keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man sich deshalb vor Antritt der Reise über die geltenden Bestimmungen informieren. Wichtig ist es, sich darüber im Klaren zu sein, dass alle mitgeführten Gegenstände, bis zu Ihrer Kleidung, bei einer Zollkontrolle als zu verzollende Waren gelten können. Bei einer Zollkontrolle kann es vor allem beim Transfer von Genussmitteln, wie Zigaretten, Alkohol und Lebensmitteln, zu Restriktionen und Einschränkungen kommen. Hier gelten in den Ländern, besonders in Ländern, die nicht der EU angehören, ganz unterschiedliche Bestimmungen, die sich meist auf die Versteuerung beziehen. Um einer Zollkontrolle mit unangenehmen Folgen zu entgehen, gilt die Faustregel: so wenige Waren wie möglich über die Grenze mitzunehmen, im Idealfall nur für den geringen Eigenbedarf. Auch bei Souvenirs kann es passieren, dass Sie diese nicht über die Grenze in die Heimat mitnehmen dürfen. Bei lebenden Mitbringseln, wie Tieren oder Pflanzen, ist ganz besondere Vorsicht geboten. Ein Artenschutzabkommen gibt detaillierte Normen und Regeln vor, nach denen insbesondere Tiere nur unter bestimmten Bedingungen über die Grenze mitgenommen werden dürfen. Beim gewerblichen Warenverkehr gelten außerdem andere Zollbestimmungen als beim privaten.